Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH: Kompetenztraining

Angebot
Sozialpädagogisches Einzeltraining
Träger
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Sprachen
Deutsch
Englisch
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Junge Menschen, die sich wiederholt dissozial und/oder gewalttätig verhalten haben und deren Verhalten auf einen erheblichen Mangel an sozialer Kompetenz hinweist.
Es ist erkennbar, dass für die Bearbeitung der besonderen Problemlagen und der individuellen Bedürfnisse ein Einzeltraining das fachlich geeignete Angebot darstellt, da sie durch die spezifische Einzelbeziehung zu einem Erwachsenen zu erreichen sind.
Konzept
Das Kompetenztraining ist ein phasenstrukturiertes Einzeltraining mit insgesamt 20 Terminen. Die Phasen sind aufgeteilt in Kennenlernphase (4-6 Sitzungen), Schwerpunktphase (10-12 Sitzungen), Reflexions- und Ablösephase (4-6 Sitzungen).
Der:die Trainer:in arbeitet motivierend, am individuellen Bedarf orientiert, wertschätzend, partizipativ und ressourcenorientiert. Die Arbeitsbeziehung erfolgt in Form einer klaren Vereinbarung zwischen Trainer:in und Teilnehmer:in.
Die Durchführung des Trainingsrahmens setzt der der:die Trainer:in konsequent um. In der inhaltlichen Auseinandersetzung versteht sich der:die Trainer.in auch als Wissensvermittler:in. Um eine Entwicklung des jungen Menschen zu fördern, regt er:sie zur Auseinandersetzung an, konfrontiert den jungen Menschen mit seinem Verhalten und reflektiert mit ihm sein Handeln.
Die Schwerpunkthemen werden mit gesprächs-, handlungs- und verhaltenstheoretisch orientierten Methoden umgesetzt, die passgenau für den jungen Menschen ausgewählt werden.
Angebotsziel
Im Kompetenztraining werden die emotionalen und sozialen Kompetenzen gestärkt, um weiteren delinquenten Verhaltensweisen vorzubeugen und um eine Unterstützung beim Erlernen einer straffreien Lebensführung geben zu können. Das Kompetenztraining hat darüber hinaus folgende Ziele:
- die Auseinandersetzung mit den Motiven der Straftat/ die Bearbeitung der Tathintergründe
- die Stärkung der Persönlichkeit des jungen Menschen
- das Erkennen der Folgen des eigenen Handelns
- die Verbesserung der Affektkontrolle (besonders von Wut und Ärger)
- die Förderung von Empathie und Perspektivenübernahme
- das Kennenlernen gewaltfreier Problemlösungsmodelle
- das Erlernen neuer/ gewaltfreier Handlungsstrategien
- die Vermittlung gesellschaftlicher Normen und Werte
- die Unterstützung bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven
Start/Dauer & Ort
Dauer ca. 4 Monate, in der Regel ein wöchentlicher Termin mit 1,75 Stunden (inkl. Vor- und Nachbereitung), 20 Sitzungen
Teilnahmevorgaben
Die Teilnehmenden profitieren von der ICH-Stärkung im Training, um selbstbestimmter handeln zu können und strafbare Handlungen zu vermeiden.
Fehlzeitenregelung
bis zu 3 Fehltermine möglich
Besonderheiten
In allen Phasen werden, entsprechend dem individuellen Bedarf, Eltern und andere Bezugspersonen mit eingebunden. Die ressourcenorientierte Einbeziehung des Umfeldes kann in Form von informellen Gesprächen, gemeinsamen Auswertungen bis hin zur methodischen Einbindung in die Trainingssitzungen erfolgen.

Kontakt

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