Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH: Sozialkognitives Einzeltraining

Angebot
Sozialpädagogisches Einzeltraining
Träger
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Sprachen
Deutsch
Englisch
Zielgruppe
Junge Menschen, die sich wiederholt dissozial und/oder gewalttätig verhalten haben und deren Verhalten auf einen erheblichen Mangel an sozialer Kompetenz hinweist. Sie zeigen bereits verfestigte Denkmuster und Straftaten wurden zielgerichtet ausgeübt.
Es ist erkennbar, dass für die Bearbeitung der besonderen Problemlagen und der individuellen Bedürfnisse ein Einzeltraining das fachlich geeignete Angebot darstellt, da sie durch die spezifische Einzelbeziehung zu einem Erwachsenen zu erreichen sind.
Konzept
Das Training besteht aus inhaltlich aufeinander aufbauenden 40 Einzelsitzungen.
Das Trainingsprogramm als Stufenprogramm gliedert sich in die 3 Themenbereiche Wahrnehmung und Problemerkennung/ Umgang mit Emotionen und Aggression/ Moralisches Denken und Handeln
Der:die Trainer:in arbeitet am Aufbau einer tragfähigen pädagogischen Arbeitsbeziehung zum jungen Menschen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der junge Mensch in Bezug auf sein Handeln und Verhalten – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Trainingskontextes – wertschätzend und reflektiert konfrontiert wird. Gleichzeitig werden angemessene Verhaltensweisen bestärkt sowie individuelle Stärken und Ressourcen gezielt hervorgehoben und gefördert. Es wird gesprächsorientiert gearbeitet. Theoretischen Hintergrund und Grundlagen des Trainings bilden Modelle der sozialen Informationsverarbeitung, kognitiv-behavioristisches Modell, Kommunikationsmodelle, Modelle der Konfliktentwicklung, Moraltheorien, Ansatz der psychoanalytischen Pädagogik.
Angebotsziel
Richtungsziel der Maßnahme ist die Reduktion des delinquenten Verhaltens. Dieses soll durch gezielte Förderung der emotionalen und sozialkognitiven Kompetenzen erreicht werden. Hierzu sollen konkret folgende Handlungsziele verfolgt werden:
  • die Kontrolle und Förderung der Wahrnehmung und der Selbstreflexion
  • die Antizipation der Folgen eigenen Handelns
  • die Kontrolle selektiver Wahrnehmung
  • die Entwicklung von Handlungsalternativen in konflikthaften Situationen
  • die Perspektivenübernahme und Empathie
  • Wut- und Affektmanagement
  • die Sensibilisierung für moralisches Urteilsvermögen/ Empathietraining
  • die Stärkung des Selbstbildes
Start/Dauer & Ort
Dauer ca. 6-9 Monate, 1-2 wöchentliche Einzelsitzungen, 40 Sitzungen
Teilnahmevorgaben
Die Teilnehmenden profitieren von dem konfrontativ ausgerichteten Training, um strafbare Handlungen einzuschränken.
Fehlzeitenregelung
bei 35 FLS = max. 3 Fehltermine / bei 60 FLS = max. 5 Fehltermine (der Umgang mit Fehlzeiten bei erlebnispädagogischen Inhalten muss im Vorfeld mit JuhiS abgestimmt werden)

Kontakt

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